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Eine kühle Brise strich über sie hinweg. Durch Blätter, Blüten, Wälder, über Wiesen, Seen und Flüsse, strich sie immer weiter.

Ihr Schicksal erwartete sie, in der Ferne, der weiten Ferne.

Lauf nur Wind, lass dich nicht aufhalten!

Ein Lächeln legte sich auf das Gesicht des Mädchens bei dem Gedanken. Der Wind zerstrubelte ihre Haare. Wehte über ihr Gesicht, so dass sie sie schmecken, riechen, fühlen konnte. Sie spürte wie nah sie an der Vollendung stand. 

Alles wirkte klein und unwichtig. Es zählten nur noch sie und der Wind. Das unglaubliche Gespann. Sie wusste, dass sie auf ihm reiten konnte, wenn sie wollte. Er würde sie tragen, schützen, liebkosen. Er würde sich um sie kümmern, wie ein Liebhaber. Eifersüchtig und besitzergreifend.

Es kostete ihren ganzen Willen, um sich abzuwenden. Diesem Schicksal den Rücken zuzukehren. 

Eines hatte sie geschafft, drei fehlten noch.

Sie machte sich auf einen langwierigen Prozess gefasst. Die Erde war nicht so leicht zu überzeugen, wie der Wind, das wusste sie genau. 

Doch bevor sie sich an diese Arbeit machte, würde sie schlafen.Eine unglaublich lange Nacht lang. Der Morgen erwartete sie, doch sie hatte keine Eile. 

Ein Lächeln lag auf ihrem Gesicht, als sie einschlief. Sie war ihrem Schicksal ein Stück näher gekommen. 

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